Daily Archives: 26. April 2013

Spatenstich für neues Polizeigebäude in Oberstdorf

OBERSTDORF, LKR. OBERALLGÄU. Die beengten Verhältnisse der bisherigen Diensträume gehören bald der Vergangenheit an: In unmittelbarer Nachbarschaft zur bisherigen Oberstdorfer Inspektion entsteht ein neues Polizeigebäude. Am heutigen Freitag fand der symbolische erste Spatenstich statt, der musikalisch durch das Blechbläserensemble des Polizeiorchester Bayerns umrahmt wurde.

Das bisherige Gebäude am Bahnhofsplatz wird seit mehr als 100 Jahren von staatlichen Dienststellen genutzt. Es waren beispielsweise die Gendarmarie und das Nebenzollamt, sowie die Landes- und Grenzpolizeistation dort tätig. Im Laufe dieser Zeit haben sich nicht nur die Aufgaben, sondern auch die Anforderungen an das Dienstgebäude grundlegend verändert.

Anzeige

Im März vergangenen Jahres fiel die Entscheidung, für die Polizeiinspektion Oberstdorf einen Neubau zu errichten. Mit einer Investition von 3,1 Millionen Euro entsteht auf dem direkt neben der bestehenden Inspektion liegenden Grundstück ein energieeffizientes, funktionelles und modernes Dienstgebäude.

Polizeipräsident Hans-Jürgen Memel zeigte sich in seinem Grußwort erfreut, dass der Neubau nun realisiert wird. „Dies ist ein Signal an die Bewohner und Urlauber in der Region, dass es keinen Rückzug der Polizei aus der Fläche geben wird.“

2013-04-26_spatenstich_oberstdorf

Beim Spatenstich von links nach rechts: Erster Polizeihauptkommissar Friedrich Hummel (Leiter der Polizeiinspektion), Dr. Günther Meßenzahl (2. Bürgermeister der Marktgemeinde), Baudirektorin Cornelia Bodenstab (stellv. Leiterin des Staatlichen Bauamts Kempten), Karl Michael Scheufele (Regierungspräsident von Schwaben), Prof. Dr. Georg Barfuß (MdL), Polizeipräsident Hans-Jürgen Memel (Polizeipräsidium Schwaben Süd/West)

Regierungspräsident Karl Michael Scheufele wies in seiner Festansprache darauf hin, dass das Allgäu eine der sichersten Regionen im ganzen Freistaat sei und betonte, dass dies auch der Verdienst der Beamtinnen und Beamten der Oberstdorfer Polizei sei.

Die Planungen und Vorbereitungen des Baus wurden vom Staatlichen Bauamt Kempten übernommen. Baudirektorin Cornelia Bodenstab stellte in Aussicht, dass die Inspektion bereits Mitte 2014 in die neuen Räume einziehen kann.

Quelle: http://www.polizei.bayern.de/schwaben_sw/news/presse/aktuell/index.html/177056

Polizei warnt vor betrügerischen Schockanrufen

LKR. UNTERALLGÄU / LKR. NEU-ULM. In dieser Woche ereigneten sich wieder mehrere Fälle von sogenannten Schockanrufen, bei denen es auch wieder zur Auszahlung von mehreren tausend Euro kam. Die Polizei warnt vor den Betrügern.

Die Vorgehensweise der aus Osteuropa agierenden Tätergruppe ist dabei stets die gleiche: Unbekannte wenden sich telefonisch an aus dem russischen Raum stammende Personen, und versuchen diese wortgewandt zu einer Geldzahlung zu bewegen. Dabei täuschen sie ihren Opfern in russischer Sprache vor, dass Familienangehörige in einen Unfall verwickelt wurden und daher sofort Bargeld benötigt würde. Oftmals schlüpfen die Betrüger dabei in die Rolle eines Anwalts, der die Interessen des verunglückten Angehörigen vertrete. In einigen Fällen machen die Täter aber auch nicht davor halt, sich selbst als Angehöriger auszugeben und wegen der Unfallverletzung nur undeutlich sprechen zu können.

Während die überwiegende Zahl der Angerufenen im Laufe des meist lange dauernden Telefonats noch rechtzeitig Verdacht schöpfen können, oder die Masche aus den Medien bereits kennen, kommt es doch immer wieder zu Auszahlungen von hohen Geldbeträgen an den Geldboten, der unmittelbar auf das Telefonat folgend den geforderten Betrag an der Haustüre abholt.

Erneut Taten im Lkr. Unterallgäu bzw. Neu-Ulm

In Memmingen kam es in dieser Woche zu vier Anzeigen bei der Polizei, die alle dieselbe Masche hatten. In drei der vier Fälle schöpften die Angerufenen Verdacht und konnten den Betrugsversuch verhindern. 1.000 Euro wurden aber in einem Fall ausbezahlt, bei dem ein angeblicher Rechtsanwalt im Auftrag des Sohnes in russischer Sprache anrief und das Bargeld für diesen einforderte, da der Sohn ein 12-jähriges Mädchen angefahren habe. Ein Geldbote holte sofort darauf das Bargeld an der Haustüre ab.

Anzeige

In Mindelheim kam es heute Vormittag zu einer Übergabe von 4.000 Euro Bargeld, die der Geldbote um kurz nach 10 Uhr an der Haustüre des 60-jährigen Opfers abholte. Bis unmittelbar zum Abholzeitpunkt hatte der russisch sprechende Anwalt mit litauischem Akzent das Opfer über eine Stunde lange am Telefon gehalten. Der Geldbote fuhr dann in einem silberfarbenen Auto davon.

Die Illertisser Polizei nahm einen Fall auf, bei dem ein russisch sprechender Anwalt sogar 20.000 Euro einforderte. Auch hier tischte der Anrufer dem 85-jährigen Opfer die Geschichte des Unfalls mit dem Mädchen auf. Da die Frau aber nur 2.000 Euro im Haus aufbewahrte, kam es zur Übergabe von diesem Betrag, der dem wortlosen Geldboten in einem Umschlag übergeben wurde.

Fälle auch im angrenzenden Lkr. Ravensburg
Auch die Polizeidirektion Ravensburg verzeichnete mehrere Schockanrufe dieser Vorgehensweise seit vergangenem Sonntag im Bereich Bad Waldsee, bei denen die Täter mehrere tausend Euro bei den Opfern einfordern konnten. Darauf weist die Ravensburger Polizei in einer Pressemitteilung vom 23. April 2013 hin.

Pressemitteilung der PD Ravensburg

Verhaltenshinweise
Durch Beachtung einiger weniger Punkte kann den Tätern der Betrug unmöglich gemacht und der Polizei Ermittlungsansätze gegeben werden. So rät die Polizei dringend davon ab, auf telefonische Geldforderungen Unbekannter zu reagieren. Auch angeblichen „Vertrauenspersonen“ von Angehörigen sollte mit Misstrauen begegnet und im Zweifelsfall die Polizei informiert werden. Weitere Hinweise sind vom Polizeipräsidium Schwaben Süd/West in deutscher und auch russischer Sprache auf einem Plakat zusammengefasst worden. Dies kann eingesehen und zum Ausdruck herunter geladen werden.

Quelle: http://www.polizei.bayern.de/schwaben_sw/news/presse/aktuell/index.html/177051

Bildnachweis: © hornyteks – Fotolia.com

Unfallmeldungen Sonthofen - Fahrerflucht nach Beschädigung von parkendem Fahrzeug

Unfallflucht
SONTHOFEN. Die Polizei sucht einen bislang unbekannten Fahrzeugführer, der in der Zeit von 19. bis 23.04.13 in der Martin-Luther-Straße einen geparkten Pkw seitlich angefahren und beschädigt hat. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 500 Euro geschätzt. Hinweise nimmt die Polizei Sonthofen, Tel.: 08321-6635-0, entgegen.
(PI Sonthofen)

Verkehrsunfall mit Sachschaden
SONTHOFEN. Gestern, gegen 08.00 Uhr, kam es auf der B 308, Höhe Abzweigung An der Eisenschmelze zu einem Verkehrsunfall. Ein 34-jähriger Pkw-Fahrer übersah einen vor ihm stehenden Pkw, der an einer Ampelanlage bei Rot warten musste. Durch den Aufprall entstand an beiden Fahrzeugen ein Schaden von ca. 8.000 Euro; verletzt wurde niemand.
(PI Sonthofen)

Verkehrsunfall mit verletzter Person
SONTHOFEN. Einen weiteren Unfall mussten die Beamten der PI Sonthofen gegen 08.10 Uhr, im Stadtgebiet In der Reite aufnehmen. Ein 13-jähriges Mädchen war mit ihrem Rad unterwegs und streifte dabei mit dem rechten Pedal die Bordsteinkante. Durch den selbst verursachten Sturz verletzte sie sich am rechten Fuß und musste anschließend mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Am Rad entstand kein Schaden.
(PI Sonthofen)

Quelle: http://www.polizei.bayern.de/schwaben_sw/news/presse/aktuell/index.html/177007

Bildnachweis: © hornyteks – Fotolia.com

Jetzt ist noch Bärlauch-Zeit

Ob aus dem Supermarkt oder frisch gepflückt am Waldesrand, Bärlauch ist eine wahre Bereicherung für die Frühlingsküche.

Das sagt Wikipedia zu Bärlauch:

Der Bärlauch ist eine altbekannte Gemüse-, Gewürz– und Heilpflanze. Die Pflanze ist zwar komplett essbar, genutzt werden aber vorwiegend die Blätter oft auch mit den Stängeln, frisch als Gewürz, für Dip-Saucen, Kräuterbutter und Pesto oder ganz allgemein als Gemüse in der Frühjahrsküche. Durch Milchsäuregärung erzeugter Bärlauch-Gimchi kann auch für viele Monate haltbar bleiben.

Durch Hitzeeinwirkung werden die schwefelhaltigen Stoffe verändert, wodurch der Bärlauch viel von seinem charakteristischen Geschmack verliert. Daher wird Bärlauch meist roh und klein geschnitten unter Salate oder andere Speisen gemischt. Im Frühjahr kann Bärlauch auch den Schnittlauch oder das Zwiebelkraut ersetzen.

Quelle: Wikipedia

baerlauch-sammeln
Sammelaktion – jede Menge Bärlauch – der Beutel war schnell voll

Achtung Verwechselungsgefahr!
Bärlauch kann schnell mit anderen giftigen Pflanzen verwechselt werden. Hierzu nochmals ein Zitat aus Wikipedia –

“Bärlauch wird beim Sammeln immer wieder mit dem Maiglöckchen, den im Frühjahr austreibenden Blättern der Herbstzeitlosen oder den meist ungefleckten Blättern jüngerer Pflanzen des Gefleckten Aronstabs verwechselt. Diese drei Pflanzen sind äußerst giftig, die Vergiftungen können tödlich sein.”

Quelle: Wikipedia

baerlauch-rezept-1
Leckere Bärlauch-Kartoffel-Brötchen mit frischen Bärlauch aus dem Allgäu

Wir haben gestern fleißig Bärlauch gesammelt und leckere Bärlauch-Kartoffel-Brötchen gebacken. Das Rezept hierzu findet sich bei “Essen und Trinken”.

Hier ein weiteres Rezept für super leckere Bärlauch-Schnecken

1 Rolle frischer Blätterteig
ca. 40 Gramm Bärlauch
1 Ei ( Größe M )
50 Gramm geriebener Käse ( Gouda oder milder Bergkäs )
Salz und Pfeffer

Anzeige

Bärlauch waschen, trocken tupfen und klein hacken. Mit dem Ei, dem geriebenen Käse mischen und mit Salz und Pfeffer würzen. ( Wer möchte kann auch noch 2 Esslöffel Tomatensoße oder Ketchup dazugeben ). Blätterteig ausrollen und mit der Bärlauchmasse gleichmäßig bestreichen. Blätterteig von der schmalen Seite aus aufrollen und die Rolle in ca. 12 Scheiben schneiden. Scheiben auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im vorgeheizten Backofen bei 200° ca. 15-20 Minuten backen ( Umluft 180°). Guten Appetit!

Bärlauch in der Allgäuer Küche
Wie schmeckt Euch Bärlauch am Besten? Als Pesto, Natur pur auf dem Butterbrot, als Bärlauch-Ciabatta oder als leckere Suppe ?

Für Rezepte und Tipps und Links einfach die Kommentarfunktion nutzen

Celestine Werner aus Kempten (Allgäu) vermisst

2013-04-26_vermissung_wernerKEMPTEN. Die Vermisste kam am Abend des 11. April 2013 nicht in ihre Wohngruppe in Kempten im Allgäu zurück. Eine Betreuerin meldete daraufhin die 12-jährige Celestine Werner bei der Polizei als vermisst.

Von der Kripo Kempten wurden Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen durchgeführt, die bis dato keinen Hinweis auf den derzeitigen Aufenthaltsort des Mädchen brachten. Letztmalig gesehen wurde Celestine Werner bei einem Treffen mit einer Freundin im Kemptener Stadtgebiet am Tag der Vermisstenmeldung. Warum sie danach nicht in die Wohngruppe zurückkehrte, ist den Ermittlern unklar.

Unter Umständen könnte sich die 12 Jährige im Landkreis Merzig-Wadern (Saarland) oder im Landkreis Böblingen (Baden-Württemberg) aufhalten, da sie dorthin in der Vergangenheit Bezugspunkte hatte. Möglicherweise befindet sie sich auch in Begleitung ihrer Eltern, die aber kein Aufenthaltsbestimmungsrecht für das Mädchen ausüben dürfen.

Anzeige

Celestine Werner ist etwa 140 cm groß, schlank, und trägt glatte rückenlange blonde Haare. Am 11. April 2013 war sie bekleidet mit einer dunkelblauen Softshell-Jacke und trug darunter einen pinkfarbenen Fleece. Auf dem Kopf hatte sie eine lilafarbene Pudelmütze mit einem silberfarbenem Bommel. Sie trug weiterhin eine blaue Jeans und schwarze Kurzstiefel und führte einen dunkelblauen Schulranzen mit Delphinmuster mit sich.

Die Kriminalpolizei Kempten bittet dringend um entsprechende Hinweise zum Aufenthaltsort unter der Telefonnummer (0831) 9909-0, oder an jede andere Polizeidienststelle.
(PP Schwaben Süd/West, 09.30 Uhr, ce)