Celestine Werner aus Kempten (Allgäu) vermisst

2013-04-26_vermissung_wernerKEMPTEN. Die Vermisste kam am Abend des 11. April 2013 nicht in ihre Wohngruppe in Kempten im Allgäu zurück. Eine Betreuerin meldete daraufhin die 12-jährige Celestine Werner bei der Polizei als vermisst.

Von der Kripo Kempten wurden Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen durchgeführt, die bis dato keinen Hinweis auf den derzeitigen Aufenthaltsort des Mädchen brachten. Letztmalig gesehen wurde Celestine Werner bei einem Treffen mit einer Freundin im Kemptener Stadtgebiet am Tag der Vermisstenmeldung. Warum sie danach nicht in die Wohngruppe zurückkehrte, ist den Ermittlern unklar.

Unter Umständen könnte sich die 12 Jährige im Landkreis Merzig-Wadern (Saarland) oder im Landkreis Böblingen (Baden-Württemberg) aufhalten, da sie dorthin in der Vergangenheit Bezugspunkte hatte. Möglicherweise befindet sie sich auch in Begleitung ihrer Eltern, die aber kein Aufenthaltsbestimmungsrecht für das Mädchen ausüben dürfen.

Celestine Werner ist etwa 140 cm groß, schlank, und trägt glatte rückenlange blonde Haare. Am 11. April 2013 war sie bekleidet mit einer dunkelblauen Softshell-Jacke und trug darunter einen pinkfarbenen Fleece. Auf dem Kopf hatte sie eine lilafarbene Pudelmütze mit einem silberfarbenem Bommel. Sie trug weiterhin eine blaue Jeans und schwarze Kurzstiefel und führte einen dunkelblauen Schulranzen mit Delphinmuster mit sich.

Die Kriminalpolizei Kempten bittet dringend um entsprechende Hinweise zum Aufenthaltsort unter der Telefonnummer (0831) 9909-0, oder an jede andere Polizeidienststelle.
(PP Schwaben Süd/West, 09.30 Uhr, ce)

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    Ofterschwang – Radlerin stürzt durch Katze und verletzt sich

    OFTERSCHWANG. Tragisch endete eine Radltour einer Damengruppe am Mittwoch Nachmittag. Die Sportler befuhren die Kreisstraße von Ofterschwang nach Kierwang. Bei der abfallenden Steigung nach Sigiswang sprang eine Katze einer Radlerin bei hoher Geschwindigkeit direkt vors Rennrad. Die Frau kam trotz eingeleiteter Vollbremsung zu Sturz und zog sich Verletzungen in Form von Schürfungen und Prellungen zu. Sie wurde vorsorglich zur ärztlichen Behandlung ins Krankenhaus verbracht. Die Katze entfernte sich unverletzt vom Unfallort und konnte bislang nicht ausfindig gemacht werden.

    Quelle: http://www.polizei.bayern.de/schwaben_sw/news/presse/aktuell/index.html/176927

    Bildnachweis: © hornyteks – Fotolia.com

    Erhöhte Waldbrandgefahr im Raum Oberallgäu

    Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt aktuell auf seinen Informationsseiten vor einer erhöhten Waldbrandgefahr im Raum Oberallgäu. Hier ist aus der Übersichtstabelle für Kempten die „Stufe 4“ zu ersehen.

    Oberstdorf befindet sich aktuell auf Stufe 3.

    dwd-waldbrand-25-04-2013

    Weitere Informationen zu den Regionen in Bayern finden aus den Seiten des DWD

    Aufgrund des angekündigten Regenwetters am Wochenende ist mit einer Entspannung ab Samstag zu rechnen.

    Rathaus Sonthofen

    Quo vadis Gewerbegebiet Burgberg Winkel? – Informationsabend der Stadt

    21-04-2013-ratssaal-infoabend-gewerbegebiet
    Bis auf den letzten Platz gefüllt – Informationsabend im Sonthofener Rathaus

    Der Titel der PowerPoint Folie “Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung” im Ratssaal wirkte motivierend für die zahlreichen Besucher des Informationsabend. Bürgermeister Buhl bringt diese Öffentlichkeitsbeteilung auf den Punkt: Kommunen holen die Stimmungslage und Hinweise der Bevölkerung zu Projekten ein, um einen bestmöglichen und praktikablen Weg für alle Beteiligten zu finden.

    Information und Beteiligung

    So auch bei der Informationsveranstaltung der Stadt Sonthofen zum Gewerbegebiet am alten Schießplatz in Burgberg / Winkel. Der Rahmen der Veranstaltung bestand aus relativ kurz gehaltenen Informationsvorträgen der beteiligten Bürgermeister Buhl (Sonthofen) und Fischer (Burgberg). Inhaltlich zum Bauvorhaben und der Erschließung referierten dann der Leiter des Bauamtes und die einzelnen Planungsbüros.

    Viel Lärm um nichts?

    Spätestens beim Vortrag zu den Emissionswerten (Lärmbelastung) von Veronika Nell (Planungsbüro) entstand Diskussionsbedarf im vollen Ratssaal. Wie laut wird die Erschliessung des Gewerbegebietes? Wieviele Fahrzeuge frequentieren die Edelweißstraße? Woher kommen die ermittelten Werte? Dies nur einzelne Aspekte die den Bewohnern auf den Nägeln brannten. Denn das neue Gewerbegebiet würde den Verkehr in der Edelweißstrasse verdoppeln. Das Planungsbüro ging hier von einer Fahrzeugmenge von 32 Autos pro Stunde Werktags aus. Auf Rückfrage seitens eines Bürgers wurde hier dargstellt, dass die Werte auf Berechnungen beruhten. Auch Details in den Flächenplanungen sorgten immer wieder für Unmut. Ein Wendehammer wurde als potenzielle Erweiterungsoption ausgemacht. Die Befürchtungen der Bürger wurden augenscheinlich dass mittels Fakten schaffen größere Dimensionen angestrebt werden.

    Dimension Kleingewerbegebiet

    Seitens der Stadt und des Planungsbüros wurde wiederholt darauf hingewiesen, dass es sich nicht um ein Gewerbegebiet herkömmlicher Art handeln soll. Vielmehr sollen zahlreiche Auflagen dafür sorgen, dass nur Ansiedelungen von Kleinbetrieben wie Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen möglich wären. Speditionen oder Autohäuser wären aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens nicht möglich. Dies schilderte Bürgermeister Buhl mehrmals. Buhl geht davon von einer Betriebsmenge von 8-10 Unternehmen aus. Aber selbst die anonyme Auflistung von Bewerbern und deren Tätigkeiten führte wiederum zu Verunsicherung. So war ein “Holzverarbeitender Betrieb” den Zuhörern ein Dorn im Auge und auch die Möglichkeit einer Betriebsleiterwohnung im Gewerbe führte schnell zum Vorwurf, dass billiger Baugrund für Wohnimmobilien geschaffen würde. Zentraler Punkt vieler Kritiker war die tatsächliche Notwendigkeit eines Kleingewerbegebietes mit ca. 8-10 Unternehmen, wo doch zahlreiche Flächen in Sonthofen durch die Bundeswehr in absehbarer Zeit zur Verfügung stehen würden. Den unnötigen Flächenfraß, so ein Bürger, sollte man verhindern, denn Investitionen in hochwetige Ferienimmobilien würden durch den entstehenden Lärm vernichtet. Buhl verwies hier auf das Jahr 2018 bei dem frühestens der Start zu sehen wäre. Diese Zeit will der Bürgermeister nicht untätig verstreichen lassen und die Abwanderung von Unternehmen verhindern. Der Hinweis auch den Blick auf die nachfolgenden Generationen zu richten führte dann zu vereinzelten Zwischenrufen der Bürger.

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    Es wird deutlich lauter werden – die Befürchtung der Anwohner

    Die Kritiker liessen dabei nicht locker: Ein LKW Verkehr durch Burgberg wäre logistisch aufgrund der Strassenenge kaum realisierbar. Auch der Verweis auf mögliche Hochwasser-Lagen wie 1999 wurde eingebracht.

    Wenig Hoffnung konnte Bürgermeister Buhl dem Reitsportverein machen dem Wiesen für Ausritt und Training durch das Gewerbegebiet entfällt. Hier verwies er den Vorzug der  jahrelang kostenfreien Nutzung der Wiesen. Gesprächsbereitschaft signalisierte der Bürgermeister,  jedoch neue Flächen für den Verein zu finden wird sich schwierig darstellen, so Buhl.

    So hatte man am Ende der Veranstaltung nach gut 2,5 Stunden den Eindruck, dass die Bürger zwar Bedenken und Kritikpunkte los werden konnten. Der Erschließungsplanung stehen diese jedoch aktuell nicht im Weg.

    Ihre Meinung ist gefragt
    Wie ist Ihre Meinung zu den Planungen zum Gewerbegebiet in Burgberg/Winkel? Sind Sie selbst betroffen? Wir freuen uns über Ihr Feedback.