Ehefrau des Geisterfahrers auf der B19 erliegt Ihren schweren Verletzungen

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Direkt hinter der Auffahrt Rauhenzell fuhr der Geisterfahrer in das Feuerwehrfahrzeug

(pm) Die 85-jährige Frau aus dem Landkreis Lindau war am 04.06.2013 Beifahrerin in einem Pkw, der als Geisterfahrer auf der B19 unterwegs war. Der ebenfalls 85-jährige Fahrer des Pkw war aus ungeklärter Ursache in Richtung Norden auf der falschen Richtungsfahrbahn unterwegs. Kurz nach 14 Uhr prallte dessen Pkw frontal gegen ein Feuerwehrfahrzeug.

Während der Fahrer noch an der Unfallstelle verstarb, musste die 85 Jährige mit lebensgefährlichen Verletzungen aus dem Fahrzeugwrack geborgen werden. Die Rentnerin, die mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht worden war, verstarb trotz der Bemühungen der behandelnden Ärzte am Nachmittag des 05.06.2013.

Quelle: http://www.polizei.bayern.de/schwaben_sw/news/presse/aktuell/index.html/179435

Wohnmobilfahrer bei schweren Unfall auf der A7 nur leicht verletzt

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(pm) KEMPTEN, LKR. OBERALLGÄU. Heute, 04.06.2013, wurde der Polizei gegen 09.20 Uhr ein Unfall auf der BAB 7 mitgeteilt, bei welchem ein Lastkraftwagen auf ein Stauende aufgefahren war.

Verkehrsbedingt musste der Fahrer eines Lkw an einem Stauende stehen bleiben. Ein folgender 64-jähriger Wohnmobilfahrer bremste ebenfalls bis zum Stillstand ab. Den Stau wohl übersehen hatte ein nun herannahender Fahrer eines Getränkelasters. Er fuhr nahezu ungebremst auf das Wohnmobil auf. Dieses wurde zunächst gegen den Lkw davor geschoben und letztlich nach rechts von der Fahrbahn geschleudert. Der 64-jährige Wohnmobilfahrer aus Berlin blieb unverletzt. Leichte Verletzungen zog sich der 40-jährige Fahrer des Getränkelasters bei dem Unfall zu. Der Unterallgäuer wurde zur weiteren medizinischen Versorgung in das Klinikum Kempten gebracht.

Das Wohnmobil wurde bei dem Unfall völlig zerstört. Am Getränkelaster entstand ebenfalls Totalschaden. Auf etwa 100.000 Euro beläuft sich nach derzeitigem Stand der entstandene Gesamtschaden bei dem Unfall.
(PP Schwaben Süd/West, 11.55 Uhr, Gr.)

Quelle: http://www.polizei.bayern.de/schwaben_sw/news/presse/aktuell/index.html/179293

Hochwasser Pegel fallen im Oberallgäu – es hätte weitaus schlimmer kommen können

Schaut man sich den Verlauf des Pegels der Ostrach an so scheint sich die Lage im Oberallgäu aktuell zu entspannen. Die starken Regenfälle haben seit Vormittag ausgesetzt und sind in einen leichten Regen übergegangen.

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Tendenz fallend – der Pegel der Ostrach am Messpunkt – Reckenberg – Quelle: Hochwassernachrichtendienst – Bayern

Diese Tendenz gibt die Polizei in einer aktuellen Stellungnahme ebenfalls wieder:

Der Einsatzzentrale des PP SWS wurden im Berichtszeitraum 08.00 – 12.00 Uhr noch insgesamt 62 Vorkommnisse gemeldet. Überwiegend handelt es sich dabei um (Grund-)Wasser in Kellern. Betroffen sind überwiegend die Allgäuer Landkreise.
Vereinzelt wurden geringe Fahrbahnüberschwemmungen und Behinderungen auf Gehwegen mitgeteilt. Die in der Bezugsmeldung aufgeführten Straßensperrungen bestehen nach wie vor.

Brisant könnte sich die Lage noch an der Donau im Bereich Neu-Ulm entwickeln; hier treffen sich die verantwortlichen Einsatzleiter der beteiligten Behörden um 14.00 Uhr zu einer weiteren Einsatzbesprechung.

Quelle: (pm) Hochwassersituation Stand 02.06.2013//12.00 Uhr: PP Schwaben Süd/West

Was haben Sie in den letzten 24 Stunden erlebt? Wir freuen uns über Ihr Feedback. Nutzen Sie die Kommentarfunktion.

DWD warnt vor Extremwetter – Dauerregen mit Hochwasser Gefahr für das Oberallgäu

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Die Farbe beim DWD ist für das Gebiet auf „Violett“. Dies bedeutet absolute Extrem-Wetter Gefahr. Bis Sonntag ist für die Region Oberallgäu mit Dauerregen und Starkregen zu rechnen.

DWD Link – Wetterwarnung >>

Schnell werden hier Erinnerungen an 2005 wach. Weitere Informationen zum Hochwasser 2005 liefert ein Wikipedia Beitrag:

Kempten und Landkreis Oberallgäu

Im Landkreis Oberallgäu erreichte die Iller historische Höchststände. Durch einen Dammbruch in Sonthofen wurde unter anderem ein Campingplatz überflutet. Dabei wurden Wohnwagen mitgerissen. In Kempten drohte die Iller über die Hochwasserschutzmauern überzulaufen. Hier waren 200 Bundeswehrsoldaten bei Hochwasserschutzarbeiten im Einsatz. Trotzdem wurden unter anderem der Friedhof und das Krematorium überflutet.

Die Bundesstraße und die Bahnverbindung nach Oberstdorf wurden unterbrochen. Des Weiteren mussten die B 16 bei Füssen sowie die A 7 im Grenztunnel gesperrt werden. Das Tannheimer Tal wurde durch Murenabgänge von der Außenwelt abgeschnitten. Wichtige Passstraßen ins benachbarte Tirol, wie der Fernpass und der Arlbergpass, waren gesperrt. Während die meisten Straßensperrungen nur kurzzeitig bestanden, blieb die Zufahrt nach Birgsau tagelang unmöglich.

Quelle: Wikipedia

Pegel Iller – Sonthofen >>

Wie haben Sie das Hochwasser 2005 erlebt? Schreiben Sie uns – wir freuen uns über Ihren Kommentar.

Mit dem Rad zur Arbeit – 2.400 km pro Jahr für Jörg Hilbert von der AOK Sonthofen

Wir haben uns morgens um 7:45 Uhr mit Jörg Hilbert an der AOK Sonthofen in der Fussgängerzone verabredet. Wie bereits berichtet, wollen wir das Thema „Mit dem Rad zur Arbeit“ an Beispielen dokumentieren. Das frühe Treffen hat einen Grund: Direkt Fotos vom fleissigen Radfahrer machen.

Durch die noch menschenleere Fussgängerzone kommt ein gut gelaunter Jörg Hilbert mit seinem Mountain Bike geradelt. Jeden Tag fährt der Teamleiter der AOK Sonthofen jeweils 6 Kilometer für die Strecke von Vorderhindelang nach Sonthofen. In der Summe sind das 12 km pro Tag und diese mal 200 Arbeitstage erbringt 2.400 Kilometer pro Jahr. rad-arbeit-hilbert-1
Kommt auf 2.400 km Gesamtleistung pro Jahr mit dem Rad zur Arbeit – Jörg Hilbert von der AOK Sonthofen

Jörg Hilbert ist kein Schönwetter-Radfahrer. Bei jedem Wetter und möglichst jeden Tag geht es mit dem Rad zur Arbeit. Das Fahrrad von Jörg Hilbert ist ein gängiges Mountain-Bike mit dem er die Strecke in knapp 20 Minuten meistert.

Ausnahmen bilden berufliche Termine außerhalb von Sonthofen. Dann muss die AOK Geschäftsstelle auch mal mit dem Auto angesteuert werden. Bei diesen Ausnahmen bilden sich gleich die Nachteile bei einer Autofahrt heraus. Die Verkehrsführung zur Geschäftstelle ist mit dem Auto viel komplizierter als mit dem Rad. Der einfache Weg durch die Fussgängerzone ist mit dem PKW nicht möglich. Nächste Herausforderung sind die begrenzten Parkplätze am Büro. Kommt man etwas später, ist nur noch die Tiefgarage die einzige Parkmöglichkeit.

„Entscheidung vor 12 Jahren: Ein zweites Auto oder mit dem Rad zur Arbeit?“

Die Schmerzgrenze von der Distanz sieht der AOK Teamleiter bei Immenstadt für sich persönlich. Dies wären dann gute 15 Kilometer einfache Wegstrecke.

Rein praktisch kommt Jörg Hilbert im Radler-Look zur Arbeit und zieht sich dort dann um. Für Regen und Schlechtwetter ist immer genügend Regenzeug im Rucksack dabei.

Wie fängt man es am besten an?
Jörg Hilbert empfiehlt für den Einstieg schöne Tage mit angenehmen Temperaturen um motiviert an die Sache herangehen zu können. Direkt bei Dauerregen mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren würde nur frustieren und den Einstieg deutlich erschweren.

„Es gibt nichts schöneres als die klare Luft beim Radfahren – am schönsten ist die Herbstzeit“

Auch sollte eine Strecke gewählt werden bei der das Radfahren einfach Freude bereitet und sicher ist. Gerade im Winter, so Hilbert, sollte schon überlegt werden, ob die Strecke sicher zu befahren ist.

Eis und Schnee im Winter
Ein großes Lob spricht Jörg Hilbert der Stadt aus. Die Radwege sind zumeist auch bei Winterwetter immer geräumt. Ausnahmen können starke Schneefälle am Tage sein. Hier hat er auch schon einmal das Rad nach Vorderhindelang schieben müssen. Aber die Vorteile überwiegen ganz deutlich.

Die Autofahrer sollten laut Jörg Hilbert gerade im Kreisverkehr ein Auge auf die deutlich schnelleren Radfahrer haben. Dies wird öfters von den PKW´s unterschätzt und birgt Unfallgefahren.

Wie fahren Sie zur Arbeit? Versuchen Sie es doch einfach mal mit dem Rad. Ein guter Einsteig ist die am 01.Juni startende Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ vom AFDC und der AOK.