Buchenegger Wasserfälle – Unfall mit zwei Todesopfern

STEIBIS/LKR. OBERALLGÄU. Heute, gegen 14:00 Uhr kam es an den Buchenegger Wasserfällen zu einem Unglück, bei dem zwei Personen verstorben sind.
 

Eine zehnköpfige Gruppe von Jugendlichen Flüchtlingen die im Landkreis Oberallgäu untergebracht sind, unternahm heute gemeinsam mit mehreren Betreuern eine Bergwanderung im Bereich Steibis. Gegen 14:00 Uhr befand sich die Gruppe an den sogenannten Buchenegger Wasserfällen.

Nach jetzigem Ermittlungsstand befand sich ein 17-Jähriger aus der Gruppe am Rand zu den Wasserfällen. Dabei kam er aus noch nicht geklärter Ursache zu Sturz, fiel vom Felsrand einige Meter nach unten und landete in dem unterhalb des Wasserfalles befindlichen Wasserbecken. Ein 31 Jahre alter Betreuer sprang darauf dem Verunglückten hinterher. Beide Personen tauchten anschließend nicht mehr aus dem Wasser auf. Zeugen verständigten umgehend die Rettungsleitstelle.

Die kurz darauf eintreffenden Rettungskräfte – unter anderen Taucher des Rettungsdienstes – konnten beide Personen nur noch leblos aus dem Wasser bergen. Der Jugendliche und der 31-Jährige aus dem Landkreis Oberallgäu waren bereits verstorben.

Zwei, nicht zu dieser Gruppe gehörende Männer, sprangen vor Eintreffen der Rettungskräfte ebenfalls in das Wasser um den Verunglückten zur Hilfe zu kommen. Sie konnten sich eigenhändig ans Ufer retten. Ein 23 Jahre alter Helfer aus München blieb dabei unverletzt. Der Zweite musste mit leichten Unterkühlungen ins Krankenhaus gebracht werden.

An dem umfangreichen Rettungseinsatz waren unter anderem Kräfte der Wasserwacht, der Bergwacht Oberstaufen und Immenstadt, der Feuerwehr Steibis, des Rettungsdienstes, sowie Polizeikräfte auch mit Hubschrauber und Kräften der Alpinen Einsatzgruppe beteiligt.
Die Jugendlichen dieser Gruppe, die alle im Alter zwischen 14 und 18 Jahre waren, wurden vor Ort durch ein Kriseninterventionsteam betreut.

Weitere Ermittlungen zu dem Vorfall werden durch die Kripo Kempten geführt.
(Polizeipräsidium Schwaben Süd/West)

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Balderschwang – Zwei Schwerverletzte bei Motorradunfall

30.07.2016 – Balderschwang – Ein 29-Jähriger aus Österreich befuhr mit seinem Krad, Suzuki, den Riedbergpass von Balderschwang in Richtung Grasgehren. In einer Rechtskurve geriet er auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit einem fahrenden Krad, Kawasaki, zusammen.

Die Kawasaki-Fahrerin, eine 20-Jährige aus Nordrhein-Westfalen, Kreis Mettmann, wurde schwer verletzt. Ebenso der Suzuki-Fahrer. Beide wurden mit Rettungshubschraubern in ein Krankenhaus geflogen. 


Beide Motorräder wurden total beschädigt; der Gesamtschaden dürfte sich auf etwa
15 000 € belaufen. 


Der Riedbergpass, Kreisstraße OA 9, war an der Unfallstelle bis gegen 19.00 h gesperrt gewesen.


Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern derzeit noch an. Zeugen, welchen den Unfallhergang beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Oberstdorf, 08322-96040, zu melden. 

Quelle: (PP SWS)




Sonthofen – Sachbeschädigung an Pkw

SONTHOFEN. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag haben bislang unbekannte Täter einen in der Wintergasse geparkten Pkw beschädigt. Mit einem spitzen Gegenstand wurde die Motorhaube zerkratzt. 


Der entstandene Sachschaden wurde auf ca. 1.500 Euro geschätzt. Zeugen zu verdächtigen Wahrnehmungen werden gebeten, sich mit der Polizei Sonthofen, Tel.: 08321/6635-0, in Verbindung zu setzen.
Quelle (PI Sonthofen)

Fünf-jähriges Mädchen im Freibad vor dem Ertrinken gerettet

FISCHEN IM ALLGÄU LKR. OBERALLGÄU. Heute, gegen 13:30 Uhr kam es in einem Freibad in Fischen zu einem Rettungseinsatz mit Hubschrauber, bei dem ein fünf Jahre altes Mädchen ins Krankenhaus geflogen wurde.


Das Mädchen war nach jetzigem Erkenntnisstand mit ihrer Mutter und ihrer älteren Schwester zu Besuch in dem Freibad. Es handelte sich bei der Familie um irische Touristen, die sich derzeit im Allgäu-Urlaub befinden.

Das Mädchen wurde von einem 49 Jahre alten Badegast bewusstlos im Schwimmerbecken gesehen, worauf er das Kind aus dem Wasser brachte. Dort wurde die fünf-Jährige gemeinsam mit dem Badepersonal und einer zufällig anwesenden Krankenschwester sowie einem Rettungssanitäter, der ebenfalls als Badegast vor Ort war, erstversorgt und kam wieder zu Bewusstsein. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und des Notarztes war sie bereits wieder ansprechbar.

Wie das Kind in die hilflose Lage kam ist bisher nicht bekannt. Erste Zeugenaussagen, ergaben keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung. Die Mutter hatte das Kind offensichtlich nur kurz nicht im Blick gehabt. Das Bad war zu diesem Zeitpunkt gut besucht.

Die Polizei Sonthofen bittet daher Badegäste, die möglicherweise Hinweise zu dem Vorfall geben können, sich telefonisch unter der Telefonnummer: 08321/6635-0 zu melden.

Quelle: (PP Schwaben Süd/West, 17 Uhr, ad)

Erfolgreiche Fahndung klärt Raubüberfall

Erfolgreiche Fahndung klärt Raubüberfall

Durch die erfolgreiche Fahndung der Sonthofener und Oberstdorfer Polizei, gelang nicht nur die Klärung eines Diebstahls und Betrugs, sondern auch eines Raubüberfall in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden.

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Am 12. Juli 2016 kam es auf dem Parkplatz eines Discounters in der Oberstdorfer Straße zum Diebstahl einer Handtasche. Unverzüglich leiteten die Beamten eine Fahndung nach dem Fahrzeug mit Kennzeichen aus dem Zulassungsbezirk Dresden ein, welches daraufhin durch eine Streife der Oberstdorfer Polizei erkannt werden konnte.

Bei der anschließenden Kontrolle stellten sie fest, dass der Opel tags zuvor am Montag in Dresden geraubt wurde. Bislang ergaben die weiteren Ermittlungen der Sonthofener Beamte, dass gegen den Fahrer – einem 26-jährigen Deutschen aus Berlin – ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Leipzig über zwei Monate Freiheitsstrafe wegen gefährlicher Körperverletzung bestand. Zwischenzeitlich befindet sich der 26-Jährige in der Justizvollzugsanstalt Kempten (Allgäu). Die Staatsanwaltschaft Dresden prüft derzeit einen Antrag auf Untersuchungshaft wegen des dringenden Raubverdachts.

 

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