Burgberger Maibaumaufstellung bei bestem Wetter in festlicher Tracht

Der Burgberger Trachtenverein hatte bestes Wetter für die Maibaumaufstellung.

Bei der Aufstellung des Maibaums wurden die Männer von einer Seilwinde und einem Lastkran (aus Sicherheitsgründen) unterstützt. Der Maibaum wurde von zwei Gruppen über Seile gesichtert. Nach gut 45 Minuten stand dann der 42 Meter hohe Maibaum.

Fotostrecke zur Maibaumaufstellung und Maifeier in Burgberg

Umrahmt wurde die Maifeier von der Musikkapelle Burgberg und Alphornbläsern. Die zahlreichen Besucher des Burgberger Maifestes konnten den Rest des Tages auf dem Dorfplatz weiter feiern.

Für das leibliche Wohl hatten die Burgberger mit Kuchen und auch deftiger Kost gesorgt.

Nur mit Manneskraft – Maibaumaufstellung in Bihlerdorf

Das Wetter hat es heute mit dem Allgäu gut gemeint. Angenehm warm und erste blaue Stellen am Himmel. Die Wolken der letzten Tage hatten sich verzogen.

In Bihlerdorf direkt am Feuerwehrhaus hatte die Feuerwehr den Rahmen für das traditionelle Maibaumaufstellen geschaffen.

Gut versteckt hatten die Bihlerdorfer ihren Maibaum und konnten um 11.45 Uhr mit dem Aufstellen beginnen. Hier fordert die Tradition das Aufstellen ohne technische Hilfsmittel.

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Nur mit Manneskraft – kein Kran und keine Seilwinde – Brauchtum und Tradition zum 1.Mai in Bihlerdorf

Mit vereinten Kräften, Stützstangen und Seilen began die Aufstellarbeit. Auf Kommando „Hebt an“ wurde der Baum mit Hilfe der Stangen etappenweise aufgerichtet. Nach einer guten halben Stunde war es geschafft. Der Baum steht kerzengerade im Zentrum von Bihlerdorf.

Eine kurze Schrecksekunden in der Aufstellphase bei Minute 5:30 Uhr – aber schauen Sie selbst.

Nach dem erfolgreichen Aufstellen begann die eigentliche Maifeier mit Musik. Für das leibliche Wohl wurde ausreichend gesorgt.

Sie waren in Bihlerdorf dabei? Schreiben Sie in die Kommentare wie es Ihnen gefallen hat.

Der Maibaum wird aufgestellt – die Termine in der Region südliches Oberallgäu

Endlich ist es wieder soweit! Die Maibäume werden aufgestellt. Wir haben die Orte mit Maifesten im südlichen Oberallgäu herausgesucht, wo einfach schön gefeiert werden kann.

Balderschwang
Beginn 09:30 Uhr am Feuerwehrhaus, mit der Feuerwehr, dem Trachtenverein d`Bergler und der Bergwacht Balderschwang

Bihlerdorf
Beginn 11:00 Uhr – Aufstellen des Maibaums ab 11:30 Uhr.

Bolsterlang
Beginn 10:30 Uhr am Gasthaus Goldbach, die Musikkapelle spielt

Burgberg
Beginn 13:30 Uhr am Dorfplatz, mit Auftritten der heimischen Plattler-und Musikgruppen

Gunzesried
Beginn 12:00 Uhr – Kapellbichl

Hüttenberg-Ofterschwang
Beginn 13:00 Uhr am Dorfplatz, mit dabei sind der Trachtenverein Alpenrose und die Blaskapelle Bihlerdorf-Ofterschwang

Immenstadt
Beginn 10:30 Uhr am Feuerwehrhaus
Hinweis der Redaktion: Zu Immenstadt liegen uns keine gesicherten Daten vor, ob die Feier stattfindet oder nicht. Für aktuelle Informationen nutzen Sie das Kommentarfeld – Danke!

Missen
Beginn 10:00 Uhr am Parkplatz beim Gasthof Schäffler

Obermaiselstein
hier gleich zwei Termine – 10:00 Uhr am Alpenwildpark Berghof Schwarzenberg , Frühschoppen mit Musik – 11:00 Uhr beim Cafe Rapp

Oberstaufen
Beginn 10:00 Uhr im Kurpark, Frühschoppen mit der Staufner Blasmusik

Ofterschwang
Beginn 11:00 Uhr bei der Gästeinformation, es spielt das Trio Obacht

Rettenberg
Beginn 13:00 Uhr auf dem Festplatz beim Musikpavillon

Sonthofen
Beginn 13:00 Uhr am Marktanger

Thalkirchdorf
Beginn 10:30 Uhr am Thaler Festsaal, organisiert vom Heimatverein und der Feuerwehr, Maibaumverlosung und Frühschoppenkonzert

Tiefenbach-Oberstdorf
Beginn: 10:00 Uhr am Dorfplatz

Unterjoch-Hindelang
Beginn 09:30 Uhr am Feuerwehrhaus

Untermaiselstein
Beginn 13:00 Uhr am Dorfplatz

Wertach
Beginn 13:00 Uhr , Festumzug vom Hotel Hirsch zum Dorfanger, Fest am Feuerwehrhaus

Zaumberg-Bühl am Alpsee
Beginn 11:00 Uhr vor dem Schützenhaus, es spielt die Musikkapelle Bühl am Alpsee

Ein Termin fehlt? Sie kennen weitere Termine die empfehlenswert sind? Dann einfach die Kommentarfunktion nutzen und dort hineinschreiben.

Bildnachweis: © Daniel Ernst – Fotolia.com

Generationswechsel auf der Sennalpe Derb – 20 Jahre Jubiläumsfeier

Am Reuteweg zwischen Ettensberg und Gunzesried liegt die Sennalpe Derb mit einem Blick der gerade in den sommerlichen Abendstunden einen Besuch lohnt.

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Beliebtes Ausflugs- und Wanderziel – aber auch ideal für einen Ausklang am Abend – die Sennalpe Derb

Vor rund 20 Jahren haben Herbert und Helga Möslang die vormalige Alpe zur Sennalpe umgebaut. Die Sennalpe ist bekannt für den leckeren Bergkäs und Rahmbutter.

Beim heutigen 20 jährigen Jubiläum erfolgte der Generationswechsel auf den Sohn Frank (Lino) und die Schwiegertochter Martina.

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Frank Möslang (Lino) begrüßt die Gäste

Zur Feier hatte die Familie Möslang eingeladen. Hier sorgten die Kanapee-Musik, Jodlergruppe Wertach und Bauern-Streich-Trio Wertach für den musikalischen Rahmen.

Weitere Informationen zur Sennalpe Derb finden sich auf der eigenen Webseite unter www.alpe-derb.de

Fotostrecke vom Jubiläumsfest Sennalpe Derb (28.04.2013)
läuft automatisch – mit kurz anklicken/tippen – Bildwechsel

Rathaus Sonthofen

Quo vadis Gewerbegebiet Burgberg Winkel? – Informationsabend der Stadt

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Bis auf den letzten Platz gefüllt – Informationsabend im Sonthofener Rathaus

Der Titel der PowerPoint Folie “Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung” im Ratssaal wirkte motivierend für die zahlreichen Besucher des Informationsabend. Bürgermeister Buhl bringt diese Öffentlichkeitsbeteilung auf den Punkt: Kommunen holen die Stimmungslage und Hinweise der Bevölkerung zu Projekten ein, um einen bestmöglichen und praktikablen Weg für alle Beteiligten zu finden.

Information und Beteiligung

So auch bei der Informationsveranstaltung der Stadt Sonthofen zum Gewerbegebiet am alten Schießplatz in Burgberg / Winkel. Der Rahmen der Veranstaltung bestand aus relativ kurz gehaltenen Informationsvorträgen der beteiligten Bürgermeister Buhl (Sonthofen) und Fischer (Burgberg). Inhaltlich zum Bauvorhaben und der Erschließung referierten dann der Leiter des Bauamtes und die einzelnen Planungsbüros.

Viel Lärm um nichts?

Spätestens beim Vortrag zu den Emissionswerten (Lärmbelastung) von Veronika Nell (Planungsbüro) entstand Diskussionsbedarf im vollen Ratssaal. Wie laut wird die Erschliessung des Gewerbegebietes? Wieviele Fahrzeuge frequentieren die Edelweißstraße? Woher kommen die ermittelten Werte? Dies nur einzelne Aspekte die den Bewohnern auf den Nägeln brannten. Denn das neue Gewerbegebiet würde den Verkehr in der Edelweißstrasse verdoppeln. Das Planungsbüro ging hier von einer Fahrzeugmenge von 32 Autos pro Stunde Werktags aus. Auf Rückfrage seitens eines Bürgers wurde hier dargstellt, dass die Werte auf Berechnungen beruhten. Auch Details in den Flächenplanungen sorgten immer wieder für Unmut. Ein Wendehammer wurde als potenzielle Erweiterungsoption ausgemacht. Die Befürchtungen der Bürger wurden augenscheinlich dass mittels Fakten schaffen größere Dimensionen angestrebt werden.

Dimension Kleingewerbegebiet

Seitens der Stadt und des Planungsbüros wurde wiederholt darauf hingewiesen, dass es sich nicht um ein Gewerbegebiet herkömmlicher Art handeln soll. Vielmehr sollen zahlreiche Auflagen dafür sorgen, dass nur Ansiedelungen von Kleinbetrieben wie Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen möglich wären. Speditionen oder Autohäuser wären aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens nicht möglich. Dies schilderte Bürgermeister Buhl mehrmals. Buhl geht davon von einer Betriebsmenge von 8-10 Unternehmen aus. Aber selbst die anonyme Auflistung von Bewerbern und deren Tätigkeiten führte wiederum zu Verunsicherung. So war ein “Holzverarbeitender Betrieb” den Zuhörern ein Dorn im Auge und auch die Möglichkeit einer Betriebsleiterwohnung im Gewerbe führte schnell zum Vorwurf, dass billiger Baugrund für Wohnimmobilien geschaffen würde. Zentraler Punkt vieler Kritiker war die tatsächliche Notwendigkeit eines Kleingewerbegebietes mit ca. 8-10 Unternehmen, wo doch zahlreiche Flächen in Sonthofen durch die Bundeswehr in absehbarer Zeit zur Verfügung stehen würden. Den unnötigen Flächenfraß, so ein Bürger, sollte man verhindern, denn Investitionen in hochwetige Ferienimmobilien würden durch den entstehenden Lärm vernichtet. Buhl verwies hier auf das Jahr 2018 bei dem frühestens der Start zu sehen wäre. Diese Zeit will der Bürgermeister nicht untätig verstreichen lassen und die Abwanderung von Unternehmen verhindern. Der Hinweis auch den Blick auf die nachfolgenden Generationen zu richten führte dann zu vereinzelten Zwischenrufen der Bürger.

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Es wird deutlich lauter werden – die Befürchtung der Anwohner

Die Kritiker liessen dabei nicht locker: Ein LKW Verkehr durch Burgberg wäre logistisch aufgrund der Strassenenge kaum realisierbar. Auch der Verweis auf mögliche Hochwasser-Lagen wie 1999 wurde eingebracht.

Wenig Hoffnung konnte Bürgermeister Buhl dem Reitsportverein machen dem Wiesen für Ausritt und Training durch das Gewerbegebiet entfällt. Hier verwies er den Vorzug der  jahrelang kostenfreien Nutzung der Wiesen. Gesprächsbereitschaft signalisierte der Bürgermeister,  jedoch neue Flächen für den Verein zu finden wird sich schwierig darstellen, so Buhl.

So hatte man am Ende der Veranstaltung nach gut 2,5 Stunden den Eindruck, dass die Bürger zwar Bedenken und Kritikpunkte los werden konnten. Der Erschließungsplanung stehen diese jedoch aktuell nicht im Weg.

Ihre Meinung ist gefragt
Wie ist Ihre Meinung zu den Planungen zum Gewerbegebiet in Burgberg/Winkel? Sind Sie selbst betroffen? Wir freuen uns über Ihr Feedback.